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Defibrillator und Defibrillator-Zubehör

In Arzt­praxen mit ent­spre­chendem Risiko­poten­zi­al, in denen z.B. Ergo­metri­en vor­genommen wer­den, gehört der Defibrilla­tor zur Pf­lich­t­aus­rüs­­tung. Denn ge­rade durch das Be­las­tungs-EKG, also durch die ärztli­che Un­tersu­chung selbst, entsteht ein besonde­res Risiko ei­nes kardia­len Er­eig­nis­ses. Wenn sich ein sol­ches Risiko realisiert, muss die Praxis dar­auf vorbe­reitet sein. Ge­nerell ist das Vorhal­ten ei­nes Defibrilla­tors für alle Arzt­praxen zu empfeh­len und nicht nur für Praxen, die risiko­be­las­te­te Behandlun­gen durch­füh­ren bzw. Praxen, die mit poten­zi­ell ge­fah­r­er­hö­hen­­den Pa­ti­en­ten­struktu­ren arbei­ten.
Defibrillator
Defibrillation
Für die Arzt­praxis bietet sich der soge­nannte automatisier­te externe Defibrilla­tor – kurz „AED“ – an, der auch als Lai­en-, Erste-Hilfe- oder Erst­helfer-Defibrilla­tor bezeichnet wird. Er ist weg­en sei­ner Bau- und Funkti­ons­weise besonders si­cher und einfach in der Handhabung. So kann ei­ne Defibrillati­on auch durch die nicht-ärztli­chen Praxismit­arbei­ter pro­blem­los durch­geführt wer­den. Bei diesen AEDs handelt es sich um die glei­chen Geräte, die auch in öff­entli­chen Einrich­tun­gen und Plät­zen be­reitge­stellt wer­den: Ver­ei­ne, Firmen, Behör­den, Bahnhöfe, Flughäfen, Banken, Sportstät­ten, etc.
Defibrillator-ZubehörDefibrillator-Zubehör
Zu den Defi­bril­la­toren lie­fern wir Ihnen das pas­sende Zube­hör wie Elek­tro­den, Pa­ti­en­ten­ka­bel, Bat­te­ri­en, Akkus und Tra­ge­­ta­schen, Wand­schränke und Wand­halter­un­gen die Sie direkt un­ter den jewei­ligen Pro­­duk­ten finden (siehe Defibrillatoren).

autorisierter Fachhandelspartner
Unsere AED-Experten bera­ten Sie gerne rund um das Thema Defi­bril­la­tion und die Ihren An­for­der­ungen ent­sprech­enden Defi­bril­la­toren für den Ein­satz in der Arzt­praxis und Kli­nik so­wie im Kranken­haus und beim Rettungs­dienst – verein­baren Sie einen Beratungs­termin: 0800 10 10 8714.

Was ist ein Automatisierter Externer Defibrillator (AED)?

Ein AED wird mit Batte­rie bzw. Akku betrie­ben und leitet selbst­ständig ein EKG ab, wertet dieses aus und gibt dem Erst­helfer ge­naue Anwei­sung dar­über, wel­che Schritte aus­zufüh­ren sind. Der Erst­helfer wird nach dem Einschal­ten durch ein Sprach­modul im AED auf­gefordert, die Elektro­den am Pa­ti­en­ten anzubrin­gen. An wel­chen Stel­len die Elektro­den positioniert wer­den müs­sen, wird als Piktogramme auf dem AED, den Elektro­den oder über ein Textdisplay bzw. einen Moni­tor dar­ge­stellt.

Der Benutzer wird dana­ch auf­gefordert, die Analyse in Gang zu set­zen und das Gerät prüft zuerst, ob die Elektro­denkon­takte ent­spre­chend gut ange­bracht wur­den. Ist das der Fall, wird die EKG-Analyse ge­startet. Der AED ent­schei­det dann bei ei­nem defibrillati­ons­würdigen Befund wie ei­ner fehlen­den Kontrakti­on des Herz­muskels oder bei Kammer­flimmern über ei­ne Schockabgabe.

Defibrillation

Wie im Weite­ren die Schockauslösung erfolgt, ist abhängig da­von, ob es sich bei dem Gerät um ein AED-Halb­automat oder -Voll­automat han­delt. Ein Halb­automat verfügt über ei­ne Scho­ck­tas­te und die Schock­ab­gabe erfolgt durch den Erst­helfer: Der Erst­helfer wird vom AED auf­gefordert, den Defibrillati­ons­impuls durch Drü­c­ken der Scho­ck­tas­te ab­zu­ge­ben. Erst dann wird die Scho­ck­tas­te frei­gege­ben und ein verse­hent­li­ches Aus­lösen wird so gänzlich aus­ge­schlos­sen. Bei ei­nem AED-Voll­automa­ten fällt das Gerät nicht nur die Ent­scheidung zur Schock­ab­gabe, sondern führt die­se auch automatisch durch, was nach dem Zäh­len ei­nes Countdowns ge­schieht. Bei ei­nem AED-Voll­automa­ten muss also vom Benutzer kei­ne Scho­ck­tas­te mehr gedrückt wer­den.
Ein Defibrilla­tor ersetzt kei­ne Herz-Lun­gen-Wiederbelebung (HLW) – die Herz-Lun­gen-Wiederbelebung dient der Sauer­stoffversorgung und der Defibrilla­tor zum Un­ter­bre­chen der elektri­schen Störung. Als Hilfsmit­tel zur Un­ter­stützung der Herzmas­sage ist der Cardio First Angel, der für den Mehrfachge­brauch ge­eig­net ist, die perfekte Ergänzung zu ei­nem Defibrilla­tor.

Die Über­lebens­chance ei­nes Pa­ti­en­ten mit Herzkreislauf­still­stand sinkt von Minu­te zu Minu­te. Schon nach nur drei bis fünf Minu­ten ster­ben die ers­ten Gehirnzel­len ab – der schnel­le Ein­satz ei­nes Defibrilla­tors ver­bes­sert im Falle ei­nes schlag­artig eintre­ten­den Herz-Kreislauf­still­stan­des deutlich die Über­lebens­chance und ein Weiter­le­ben ohne neu­ro­logi­sche Beein­trächtigung. Defibrillati­on rettet Le­ben!

§ Ein Defibrilla­tor ist ein wichti­ger Be­stand­teil im Not­fall­manage­ment der Praxis und un­terliegt in Deutsch­land dem Medi­zin­produkte­gesetz (MPG) sowie der Medi­zin­produkte-Be­treiberver­ord­nung (MPBe­treibV). Be­treiber un­terliegen somit bei der Erst­in­betrieb­nahme der Ein­wei­sungs­pflicht (gemäß §5 Abs. 1 & 2 der MPBe­treibV). So­fern Sie in der Vergan­genheit be­reits ein vom Her­stel­lers bau­glei­ches Modell erwor­ben ha­ben und dafür ei­ne ent­spre­chen­de Erst­ein­weisung und Auf­klärung über ent­spre­chen­de Pf­lich­ten im Rah­men der Inbetriebnah­me erhal­ten ha­ben, benötigen Sie bei Neu­anschaffung ei­nes bau­glei­chen Gerätes vom glei­chen Her­stel­ler kei­ne erneu­te Er­steinweisung und Inbetriebnah­me.

Bei ei­nem Defibrillator handelt es sich um ein medi­zini­sches Gerät, das in Fachkreisen auch als „Defi“ bezeichnet wird. Ein Defibrilla­tor (Ab­lei­tung lat. Defibrillare: „ent­flimmern“) wird ein­gesetzt, um lebens­be­droh­li­che Herzrhythmusstörun­gen wie Kammer­flim­mern und Kammer­flat­tern, Vor­­hof­flim­mern und Vor­­hof­f­lat­tern durch gezielte Stromstöße über ei­nen soge­nann­ten Elek­troscho­ckgeber zu be­en­den. Bei Defibrilla­to­ren un­ter­schei­det man zwi­schen manu­el­len und auto­ma­ti­sier­­ten Defibrilla­to­ren: Ein manu­el­ler Defibrilla­tor wird zumeist in der Kli­nik und im Kranken­haus in ver­schiede­nen Area­len wie z.B. im Ope­rati­ons­saal und auf der In­ten­siv­stati­on sowie im Ret­tungs­dienst und in Re­animati­ons­wa­gen ein­gesetzt. Die­se Geräte verfügen in der Regel über zusätzli­che Funktio­nalitä­ten wie Pulsoxy­metrie zur Messung der Sauer­stoffsättigung (sO2) im Blut und die Pa­ti­en­tenüberwa­chung mit den wichtigs­ten Überwa­chungs- und The­rapieoptionen sowie EKG-Schreiber.