Affenpocken Desinfektionsmittel
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Desinfektionsmittel und Ausstattung zum Schutz vor Affenpocken

Ein wichtiger Faktor, um das Infektionsrisiko zu verringern, ist die regelmäßige Händehygiene nach Kontakt mit Personen oder Oberflächen sowie der Einsatz wirksamer Flächendesinfektionsmittel und das Tragen von Schutzkleidung.

Für die Inaktivierung der Affenpocken-Viren sind spezielle Desinfektionsmittel einzusetzen, denn nicht jedes Mittel verfügt über das erforderliche Wirkspektrum. Da es sich bei den Affenpocken-Viren um behüllte Viren handelt, müssen Desinfektionsmittel mindestens über eine begrenzt viruzide Wirkung verfügen, um einen effektiven Infektionsschutz zu bieten. Bei der Anwendung ist auf eine strenge Einhaltung der Einwirkzeiten zu achten, da ansonsten möglicherweise keine vollständige Inaktivierung des Virus erfolgt.

Wir führen eine große Auswahl an Desinfektionsmitteln und  Schutzausstattung namhafter Hersteller.

Hier erfahren Sie mehr über Affenpocken sowie die Abrechnung von Affenpocken-Tests

Affenpockenvirus Zoom

Händedesinfektionsmittel zum Schutz vor Affenpockenviren 

Flächendesinfektionsmittel zum Schutz vor Affenpockenviren 


Affenpocken-Schutzausstattung günstig online kaufen

Weitere Schutzmöglichkeiten vor einer Infektion mit dem Affenpockenerreger bieten, neben der Einhaltung des Mindestabstandes  zu anderen Menschen, die bewährten Gesichtsmasken – beispielsweise eine FFP2-Maske (bei direkter Patientenversorgung) oder ein OP-Mundschutz bieten wirksamen Schutz vor einer Tröpfcheninfektion. Medizinische Masken, FFP2-Masken und weitere Schutzartikel für Präventionsmaßnahmen gegen das Virus wie Kittel & Schürzen, Schutzbrillen, OP-Hauben & Überschuhe finden Sie in großer Auswahl und zu günstigen Preisen im KS Medizintechnik Onlineshop.


Informationen zu Affenpocken

Was sind Affenpocken und wie werden sie diagnostiziert?

Bezeichnet wird das Virus als Monkeypox virus (MPV) und gehört zu der Familie der Poxviridae. Es handelt sich dabei um behüllte Viren. Nach dem Eindringen in den Körper beginnt der Virus mit der Vermehrung. Hierfür benötigt es eine sogenannte Wirtszelle, da das Virus allein nicht überlebensfähig wäre.

Der Virusnachweis erfolgt laborchemisch aus nässenden Hautveränderungen, Bläschenflüssigkeit, Pustelinhalt, Krusten oder Abstrichen von Veränderungen. Mittels PCR-Test (Polymerase-Ketten-Reaktion) kann das Virus sicher detektiert werden.


Abrechnung des Affenpocken-Nachweises

Aufgrund steigender Infektionszahlen mit dem Monkeypox virus haben sich die KBV und die Krankenkassen am 22.06.22 im Eilverfahren für eine Abrechnungsziffer zum Nachweis der Infektion geeinigt.

Zeitlich begrenzte Abrechnungsziffer für Affenpocken-Tests

Zur Abrechnung eines nukleinsäurebasierten direkten Erregernachweises des Affenpockenvirus wurde eine befristete Pseudoziffer eingeführt. Die Ziffer 88740 kann rückwirkend ab dem 01.06.22 zunächst bis zum 30.09.22 abgerechnet werden. Für das Erbringen der Leistung können Fachärzte für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie, Virologie oder Infektionsepidemiologie künftig diese Ziffer abrechnen. Sie ist mit 19,90 Euro bewertet und kann bis zu dreimal im Behandlungsfall abgerechnet werden. Die Beauftragung des Laborinstituts zur Untersuchung des entnommenen Probenmaterials (meist Abstriche) erfolgt über das Formular Muster 10 (Überweisungsschein für Laboratoriumsuntersuchungen als Auftragsleistung).


Woher kommen Affenpocken?

Affenpocken sind längst keine Neuerscheinung – erste Fälle wurden bereits 1970 in Afrika beobachtet. Seitdem wurden humane Fälle des Virus hauptsächlich in west- und zentralafrikanischen Ländern dokumentiert. Seit Mai 2022 wurden in verschieden Ländern außerhalb Afrikas vermehrt Fälle von Affenpocken beim Menschen nachgewiesen.

Die Erkrankung ist ursprünglich zoonischer Abstammung und wird von Tieren übertragen. Dies erklärt auch den Namen „Affenpocken“, da meist Affen als Träger des Virus identifiziert werden. Aber auch Nagetiere wie Mäuse oder Hörnchen können Überträger des Virus sein.

Der Erreger ist mit dem, eigentlich seit 1972 in Deutschland ausgerotteten „echten“ Pocken, verwandt. Die Zunahme der aktuellen Fälle kann mit dem Wegfall der Pockenimpfungen begründet werden – nach Ausrottung der Krankheit wurde das Impfen gegen Pocken eingestellt. Bis 1976 gab es eine, seit bereits 102 Jahre bestehende, Impfpflicht für die Pockenerkrankung.


Übertragungswege des Affenpockenvirus

Eine Übertragung erfolgt meist durch den Kontakt mit infizierten Tieren, durch dessen Blut, Sekrete oder über den Verzehr von kontaminiertem Fleisch, aber auch eine Übertragung über kontaminierte Oberflächen und auch Textilien ist möglich.

Ebenso ist eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich. Hierfür ist nach derzeitigem Kenntnisstand ein enger Kontakt, etwa Schleimhautkontakte beim Geschlechtsverkehr, Speichelübertragung oder Hautkontakt mit den charakteristischen Pusteln, erforderlich. Infizierte sind über einen längeren Zeitraum ansteckend, weshalb sie sich in eine umfangreiche Quarantäne- und Isolierungssituation begeben müssen. Um eine Mensch-zu-Tier-Übertragung zu vermeiden, sollte auf den direkten Kontakt zu Haustieren verzichtet werden und Tiere sollten möglichst in einem anderen Raum untergebracht werden.

Das Virus ist übertragbar durch:

  • direkten Körperkontakt
  • kontaminierte Gegenstände wie z.B. Handtücher oder Bettwäsche und Oberflächen
  • Tröpfcheninfektion bei Gesprächen auf kurzer Distanz

Symptome und Verlauf

Symptome der Affenpockenerkrankung sind Fieber, Kopf-, Muskel- und Rückenschmerzen sowie geschwollene Lymphknoten. Erst nach einigen Tagen entwickeln sich die typischen Pusteln, die im Verlauf der Erkrankung verkrusten und abfallen. Die enthaltene Flüssigkeit der Pusteln ist zudem hochinfektiös.

Die Symptome halten in der Regel zwischen 2–4 Wochen an und verschwinden anschließend von selbst, während dieser Symptomdauer gelten Infizierte als ansteckend.
Im Gegensatz zu den klassischen Pocken ist der Verlauf einer Affenpockeninfektion meist milder. Die Sterblichkeit richtet sich stark nach der Virusvariante und der hiesigen medizinischen Versorgung.

Eine Behandlung erfolgt meist nur symptomatisch, eine spezifische Therapie ist meist nicht erforderlich. Wie auch bei anderen Infektionskrankheiten kann es in einzelnen Fällen zu schweren Verläufen oder Komplikationen kommen, diese Fälle sind jedoch äußerst selten.

Reinigung und Desinfektion bei bestätigter Affenpocken-Infektion in medizinischen Einrichtungen

Es sind Desinfektionsmittel mit nachgewiesener, mindestens begrenzt viruzider Wirksamkeit, unter Einhaltung der Einwirkzeit, einzusetzen. Mittel mit erweitertem Wirkbereich gegen Viren „begrenzt viruzid PLUS“ oder „viruzid“ können ebenfalls verwendet werden.

Bei der Reinigung und Desinfektion sollte vorsorglich darauf geachtet, dass möglichst wenig Partikel aufgewirbelt werden, da Partikel des Affenpockenvirus eingebettet in getrockneten Hautschuppen bzw. Schorfpartikeln für längere Zeiträume infektiös sein können. Oberflächen sollten deshalb nicht trocken sondern stets feucht abgewischt werden. Es müssen alle Oberflächen, die der Patient berührt hat, entsprechend gereinigt und desinfiziert werden, hierbei sind auch sanitäre Anlagen, Türgriffe etc. zu berücksichtigen. Beim Abdecken von Liegenpapier ist Vorsicht geboten, um das Aufschütteln von Hautpartikeln zu vermeiden. In diesem Zusammenhang sollte auch geprüft werden, ob ggf. vorhandene Teppiche, z.B. im Wartezimmer, dampfgereinigt werden müssen. Möglicherweise infektiöse Wäsche sollte in einem Beutel gesammelt und verschlossen werden, bevor eine desinfizierende viruzide Wäschedesinfektion gemäß RKI-Liste (Wirkungsbereich AB) oder VAH-Liste durchgeführt wird.

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